Kaputte Schultern, Velotörn und andere Gedanken

Vor gut zwei Monaten hatte ich meinen Fahrradunfall. In 10 Tagen ist der Velotörn und meine rechte Schulter ist jetzt auch noch geprellt. 

Mein Fahrradunfall ist nun zwei Monate her und ich bin noch immer nicht 100%ig schmerzfrei. Ja, es ist deutlich besser, aber in manchen Situationen (wenn ich mich strecke z.B.) merke ich es halt doch noch. Das ist nervig, aber die Ärzte der Berufsgenossenschaft sagen, dass ich es einfach auskurieren soll. Ende September (!) habe ich noch einen weitern Termin um zu schauen, wie es mir und der Schulter geht.
Erfreulicherweise kam heute Nachricht von der gegnerischen Versicherung, dass sie meine Sachschäden bezahlen. Das macht 300€ fürs Fahrrad und zusammen gut 55€ für die beiden Hosen, die kaputtgegangen sind. Bleibt noch offen was an Schmerzensgeld kommt. Das wird aber wohl erst kommen, wenn die Behandlung abgeschlossen ist. Man darf gespannt sein.


Desweiteren steht der Velotörn vor der Tür. Eigentlich hatte ich schon gar nicht mehr damit gerechnet daran teilzunehmen. Letztes Jahr habe ich mit der Firma daran teilgenommen. Bei uns ist es so, dass sportliche Aktionen von der Firma übernommen werden, wenn mehr als 5 Kollegen daran teilnehmen. Dieses Jahr wollte niemand so recht und es hatte auch niemand Lust sich darum zu kümmern. Selbst bezahlen wollte ich nicht, der Velotörn hat Spaß gemacht, aber alleine daran teilnehmen… Neee. Naja, jetzt ergab es sich, dass wir recht spontan doch noch 5 Leute zusammenbekommen haben und am Velotörn teilnehmen können. Das wird wieder spannend, da ich – auch aufgrund des Unfalls im Juni – absolut nicht im Training bin. Bin ich nie, aber jetzt noch weniger.

Apropos: Ich hatte mir für dieses Jahr 5000km auf dem Rennrad als – zugegeben sehr hohes – Ziel gesteckt. Aktuell hab ich knapp 10% davon und hoffe zum Ende des Jahres zumindest noch auf 1000km zu kommen.


Und dann war ich am vergangenen Wochenende mit 5 Kollegen im Harz (Firma hat gezahlt 🙂 ). Wir waren mit Mountainbikes unterwegs und eigentlich bin ich sehr fit auf dem Rad und habe, auch wenn ich nicht regelmäßig im Dreck und auf Trails unterwegs bin doch ein sehr gutes Gefühl fürs Radfahren und denke auch eine sehr hohe „Fahrzeugbeherrschung“. Aber naja, manchmal überschätzt man sich halt einfach. So auch direkt am ersten Tag. Ich fahre einen Trail runter, der Kollege vor mir schon außer Sichtweite, also ich entsprechend schnell. 

Den genauen Hergang kann ich nicht mehr rekonstruieren, aber letztendlich musste ich einem Baumstumpf ausweichen und mir ging die Strecke aus. Der letzte GPS-Messpunkt vor dem Ablug sagt „29,5km/h“. Dafür gehts mir erstaunlich gut, die Schulter sieht etwas übel aus, das Trikot hat ein Loch, aber sonst ist alles bestens. Schulter ist evtl geprellt, aber fühlt sich eigentlich ganz gut an. 

Naja inzwischen gehts der Schulter recht gut. Das mit dem Trikot ist ärgerlich, aber kein Beinbruch. Kaufe ich halt ein neues und unterstütze damit direkt wieder die Aktion “Kilometer Für Kinder“.

Ich hoffe, dass ich trotz zwei kaputten Schultern den Velotörn erfolgreich absolvieren kann. Als Vorbereitung möchte ich gern noch ein Bike-Fitting machen. Da kümmere ich mich morgen drum, ob es vor dem 10.09. noch klappt.

Die Strava-Einträge zu der Tour im Harz gibt es einmal hier für den ersten Tag und hier für den zweiten Tag.

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